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Verlängertes Wochenende in Nordfrankreich

Verlängertes Wochenende in Nordfrankreich
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Eine gemeinsame Session unter guten Freunden. Das planten Thomas Keutmann und Andreas Filusch schon sehr lange. Das Ziel stand fest: Es sollte nach Nordfrankreich gehen.

Nach einem kurzen Telefonat mit Andreas legten wir auch ein Datum fest und alles lief darauf hinaus, dass wir es endlich zusammen ans Wasser schafften. Unser gemeinsamer Trip, den wir schon knapp 2 Jahre versuchten zu planen, konnte endlich stattfinden. Adrian Mannhardt, den ich auch noch aus meinem alten Team kenne, beschloss sich uns anzuschließen und mit uns das Wochenende zu verbringen. Also packte ich nach der Arbeit meinen Hund Stella ein und machte mich auf den Weg nach Frankreich.

Immer mit am Start – mein Hund Stella!

Da Andreas schon am Mittag dort war, hatte er die Gelegenheit sich einen Eindruck zu machen und einen Platz auszusuchen. Nach einer 6 stündigen Fahrt stand ich dann um halb 1 nachts am Ufer des Sees und bepackte meine Banane mit der ich mein Tackle auf den Platz fahren wollte. Ich baute schnell mein Camp auf, bestückte alle Ruten und musste sie nur noch ins Wasser werfen.

Trotz aller Mühen schwiegen die Bissanzeiger vorerst.

Am Morgen konnte ich mir dann einen ersten Eindruck vom See machen. Das war wichtig, da es für mich auch das erste Mal an einem dieser Seen im Norden war und ich mir erst einmal die Gegebenheiten vor Ort anschauen musste. Nach einer Erkundungstour war mir schnell klar, dass es nicht viele Besonderheiten gibt – 6m Wassertiefe und Badewannen-Style.

Wir markierten den großen Futterplatz mit einem H-Marker, so konnte ich meine Ruten immer punktgenau ablegen.

Also musste wohl ein großer Futterplatz her! Wir planten diesen Futterplatz gemeinsam, auf dem wir knapp 8kg Boilies verteilten. Der Platz war super, denn als ich zum ersten Mal meine Ruten kontrollierte, war mein Boilie mit einer Zuckmückenlarve versehen. Jackpot!

Die Zuckmückenlarve signalisierte, dass wir mit unserer Platzwahl goldrichtig lagen!

Wir vertrauten unserer Taktik und verteilten unsere 3 anderen Ruten auf verschiedenen Spots. Da wir an unserem eigenem Ufer viel Schilf hatten, wollte ich definitiv meine Jokerrute direkt vor dem Schilf platzieren. Um dort vernünftig meine Montage präsentieren zu können, befestigte ich mit Hilfe von Andreas einen Bankstick und einen Umlenker. So konnte ich dort perfekt mein Rig präsentieren, denn der Platz war mehr als heiß.

Mit Hilfe des Umlenkers konnte ich meine Ruten direkt an einem vielversprechendem Platz vor dem Schilf platzieren.

Es verging der erste Tag und ich setze meine volle Hoffnung in die Uferrute. Doch als Andreas mich morgens für einen Kaffee weckte, waren es wieder diese Gefühle, die jeder von euch kennt: Scheiße es lief nichts, obwohl alle Ruten perfekt lagen!

Alles versucht – doch bislang blieb uns nichts anderes übrig als warten, warten und nochmals warten.

Ich muss wohl dazu sagen, dass es sehr warm war und der Wind auf das andere Ufer drückte, was also nicht so die perfekten Bedingungen waren. Nachdem ich mich dann auf den Stuhl setzte und wir uns wieder über das weitere Vorgehen Gedanken machten, zog sich ein schöner Schuppi gemütlich meine Boilies rein, bis er auf den Sha-Kira Haken traf. Ein Lauf wie man ihn sich vorstellt! Schnell ging es ins Boot, um die Schnur aus dem Umlenker zu holen, damit wir den Fisch vernünftig landen konnten. Als der Schlagschnurknoten vom Mono Shock Leader 2.0 drauf war, war ich erst mal beruhigt und nach einem kurzen Drill landete Andreas den Fisch dann auch perfekt.

Mein erster Fisch und was für ein schöner!

Mega, mein erster Fisch an diesem See und gleich ein richtig Makelloser. Leider ging bis zu diesem Zeitpunkt bei meinen beiden Freunden nichts, doch bei Andreas sollte es auch nicht mehr lange dauern, denn das Wetter wechselte zu Regen und auflandigem Wind. Ich konnte leider aus zeitlichen Gründen nur einige wenige Tage fischen, was die Jungs aber nicht davon abgehalten hat, noch eine Nacht länger da zu bleiben.

Das Wetter wurde schlechter und ich musste aus zeitlichen Gründen leider schon einen Tag früher den Weg nach Hause antreten. Doch für meine Freunde ahnte ich Gutes!

Wir grillten zusammen, lachten viel und spinnten natürlich auch viel herum. Bevor ich ins Boot stieg und los wollte, gab ich noch eine Vermutung ab. Ich sagte den Jungs, dass sie mindestens noch 2 Fische fangen werden, da der Wetterwechsel genau richtig kam. Morgens kam dann die Bestätigung aus Frankreich, denn Andreas hatte einen Doppellauf mit 15kg und 23kg. Hammer! Der Futterplatz wurde doch noch angenommen.

Andreas mit einem Hammer last minute Doppelschlag!

Leider konnten wir nicht alle fangen, doch wir hatten eine super schöne Zeit am Wasser, wie man auf dem Bild von uns sieht. Andreas hatte glaube ich den meisten Spaß.

Eine unvergessliche Session!

Jungs ich wünsche Euch viel Erfolg am Wasser und vertraut dem, was Ihr macht.

Gruß Thomas Keutmann

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