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LANGES WOCHENENDE IN DER LAICHZEIT

LANGES WOCHENENDE IN DER LAICHZEIT
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Endlich konnte Thomas Keutmann auch zum ersten Mal seit Langem ein verlängertes Wochenende mit seinem Kollegen Thomas am Wasser sitzen. Die beiden hatten nicht die ideale Stelle erwischt, da ein Großteil der Fische, die zum Laichen aufbrachen, schon an ihnen vorbeigezogen waren. Doch nichtsdestotrotz konnte er mit einem schönen Erinnerungsfoto aus der Session gehen.

Ein paar Freunde von uns saßen für denselben Zeitraum etwas weiter oben an der besten Stelle des Gewässers und berichteten uns von einigen Fischen, die die beiden zu zweit gefangen haben. Ein kleines Zeichen, dass sich die Fische auf den Weg gemacht haben, um im Flachen zu laichen. Unser Platz dagegen ist ein gutes Stück weiter unten, wo es rechts von uns ins Tiefe geht. Mein Plan war es eigentlich dort die Fische abzugreifen, wenn sie sich auf den Weg ins Flache machen. Da ich aber nicht jedes Wochenende auf dem Platz war, weil ich viel Zeit mit Freunden an anderen Gewässern verbracht habe, habe ich diese Zeit leider verpasst, denn ein Großteil der Fische war schon längst an unserem Platz vorbeigezogen.
Nichtsdestotrotz wechselten wir die Stelle nicht und versuchten unser Glück weiterhin hier.

Viele Fische, die zum Laichen ins Flachwasser des Gewässer zogen waren schon an uns vorbei, dennoch blieben wir unserem Platz treu und hofften ein paar Nachzügler abzufangen.

Da in unserem Hausgewässer viel Kraut wächst, angle ich dort am liebsten mit Chod Rigs gebunden aus dem MIKA Chod Mono 25 lbs und einem MIKA Sha-Kira Hook.

Immer mit dabei: fertig gebundene Chod und Ronnie Rigs, eine robuste Boilienadel, meinen Braid Cutter und ein paar Pop Ups.

Normal binde ich immer meine Chod Rigs mit dem dafür vorgesehenen Katja Hook, aber die sind mir leider an diesem Wochenende ausgegangen. Im Notfall hilft eben immer die Allroundwaffe schlechthin: Sha-Kira!

meine Falle: pinker Pop Up am Hinged Stiff Rig an einer Heli Montage

Nachdem wir unsere Stellen gefunden hatten, längten wir unsere Ruten mit den MIKA Robustica Distance Sticks ab, sodass wir auch in der Nacht immer wieder auf die gleiche Stelle kommen und nicht im Kraut landen.
Nachdem wir in der ersten Nacht leider einen Fisch verloren hatten, stellte mein Kollege seine Taktik ein bisschen um und fing an die Fische anzuwerfen, die buckelten oder sprangen.
Plötzlich lief auch noch genau die Rute ab, mit der er kurz zuvor einen springenden Fisch angeworfen hatte. Doch als er an der Rute ankam, schweigte der Bissanzeiger und der Fisch nahm keinen Millimeter Schnur mehr. Was war das denn bitte wieder? Zweite Aktion und wieder kein Gewinnerfoto. Es brach also die letzte Nacht an und wir warfen alle Ruten gestaffelt auf unsere vorpräparierten Plätze.

Die Ruten lagen für die letzte Nacht bereit!

In der letzten Nacht funktionierte zum Glück alles. Da ich zuvor die geflochtene MIKA Robustica Hauptschnur aufgespult hatte, machte mir das Kraut keinen Strich durch die Rechnung.

auch nach dem Drill kaum zu bändigen

Sicher landeten wir einen schönen Spiegler, den ich zufälligerweise letztes Jahr im Frühjahr auch auf dem Platz gefangen habe, wo gerade unsere Kollegen saßen und die Fische gestapelt da stehen hatten. Da war wohl einer dieses Mal ein bisschen später dran, dachte ich mir.

Da war er, der Lohn für die Mühen!

Jungs ich wünsche Euch einen geilen Sommer und dicke Fische.

Lieben Gruß,

Thomas Keutmann

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