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Das Warten hat ein Ende

Das Warten hat ein Ende
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Anbei ein kurzer Bericht von Florian, für den die erste Nacht der Saison mit einem schönen Schuppenkarpfen begonnen hat:

So langsam aber sicher verabschieden sich die grauen und tristen Wintertage und der Frühling hält Einzug. Die Tage werden wieder länger und ab und zu lässt sich auch mal die Sonne zwischen den Wolken blicken. Die Natur fängt an sich in ihr Frühlingskostüm zu hüllen, die Luft wird wärmer, die Wassertemperaturen steigen. Das lange Warten hat endlich ein Ende.

Allmählich sollte auch für mich die neue Saison beginnen. Aber – wie sollte es auch anders sein – machten mir einige Dinge einen großen Strich durch die Rechnung. Einige Überstunden und zu guter Letzt ein defektes Auto zwangen mich dazu, doch noch das ein oder andere Wochenende zu Hause zu bleiben. Da ich es zu Hause aber nicht wirklich aushielt, zog es mich dann doch für eine spontane Nacht an mein Hausgewässer. Wie zu damaligen Jugendzeiten ließ ich mich ans Wasser fahren…

Der Platz war schnell gewählt. Die Ruten hatte ich bereits zu Hause vormontiert, um bloß keine Zeit zu verlieren. Schnell zog ich auf eine der Ruten noch einen Tigernut Cracker Weighless Hooker auf und das erste Eisen war im Feuer. Die zweite Rute bestückte ich mit einem Schneemann. Ich machte es mir in meinem Schlafsack gemütlich und wartete in aller Ruhe die Nacht ab.

In den frühen Morgenstunden weckten mich einzelne Piepser meines Carpsounders. Nach kurzem Drill konnte ich im Schein meiner Kopflampe einen schönen Schuppi in den Kescher ziehen. Das Rig, bestehend aus einem 6er Sha-Kira und der Crossline als Vorfachmaterial, saß perfekt und bombenfest im Maul des Fisches. Die restliche Nacht verlief ohne weitere Aktion. Dennoch glücklich über den ersten Fang der Saison, machte ich mich auf den Heimweg.

Florian Schmitt

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