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Mirko Schulze

Wasser war schon immer mein Element – selbst meine Mutter bestätigte mir, dass ich als Winzling aufschrie, wenn ich aus der Wanne rausgehoben wurde. Ich kann mich noch genau an meine ersten Versuche erinnern, einen Fisch zu fangen. Bei einem gemeinsamen Urlaub mit meinem Eltern am Steinhuder Meer, verbrachte ich fast die gesamte Zeit in einem kleinen Ruderboot und mit einer Bambusrute auf dem See. Selbst, dass ich in dieser Zeit nichts gefangen hatte, sollte mir meinem Mut und Ehrgeiz nichts anhaben.

Dann war es endlich soweit, diesmal an der Alz in Bayern. Wieder war ich als kleiner Stöpke mit einer Handangel auf der Jagd nach einem Fisch. Und ich bekam meinen Biss! Eine Forelle machte sich über meinen Heuhüpfer her. So plötzlich und schnell wie der Biss kam, so schnell war die Forelle auch schon wider vom Haken ab.

Die mahnenden Worte meines Vaters waren es schließlich, die mich dazu brachten einen Angelschein zu machen, denn selbst als Kind durfte man nicht ohne Angelschein angeln gehen. Es dauerte dann auch nicht lange und ich wurde Mitglied in einem Angelverein.

Anfangs viel es mir schwer einen Fisch zu fangen, denn die Theorie aus Angelbüchern sah doch etwas anders aus als die Praxis. Beim Posenangeln stellte sich nicht der gewünschte Erfolg ein. Erst als ich die Posenangel durch eine Spinnrute austauschte, kam er: Der „Biss“! Mit zitternden Knien stand ich am Ufer, im Kescher ein Hecht. Der Bann war gebrochen und eine wunderbare Zeit nahm ihren Lauf.

Freundschaften wurden geschlossen und ich trat unserer Jugendgruppe im Verein bei. Mein Jugendleiter war es dann, der mich zum ersten Mal für eine Nacht auf Karpfen mitnahm. Ich, zu dieser Zeit noch mit Pose und Knicklicht am Wasser, und mein Jugendleiter mit Bissanzeiger und komischen runden Ködern. Doch genau diese komischen runden Köder bescherten uns in der Nacht einen Karpfen. Fasziniert von dieser Art der Angelei, musste ich unbedingt wieder mit. Es folgten viele Nächte und meine Posenmontage mit den drei Maiskörnern wurde durch eine Festbleimontage mit einem Caribian Cocktail Boilie ausgetauscht. Die ersten Karpfen wurden gefangen und ich wusste, das ist es!

Von mal zu mal stockte ich mein Angelgerät auf und die erste Tour stand an. Schon viel hatte ich über den Twente Kanal gehört und mein lokaler Angelgerätedealer Holger Menne machte mich heiß auf diese Tour. Dieser Kanal war es auch, wo ich MIKA besser kennenlernte und später eine gute Freundschaft entstand. Es sollte nicht mein letzter Trip sein und es sollte vor allen Dingen nicht nur der Twente Kanal sein.

1992 – die erste Frankreichtour mit zwei Freunden zum Grandexange. Dann nach bestandener Führerscheinprüfung hielt mich nichts mehr auf. In Holland machte ich die Kanäle unsicher, auch Ungarn und Frankreich standen regelmäßig auf den Tourzettel.

Jetzt nach weit über 20 Jahren Karpfenangeln, hat mich der Bann und die Faszination an diesem Hobby noch nicht verlassen. Ganz im Gegenteil: Es geht immer wigger!

Lieblings Rig System: Safty Clip Rig, Metal Run Rig
Leblingsgewässer: Alles, nur keine Pay Lakes

Personal Best Spiegelkarpfen: 50,3 Pfund, Deutschland
Personal Best Schuppenkarpfen: 73,1 Pfund, Deutschland

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