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Gold des Nordens – Etang de Hirbach

Gold des Nordens – Etang de Hirbach
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Carsten Schmitt hat im Juli einen erfolgreichen Kurztrip zum wunderschönen Etang de Hirbach unternommen. Wie es lief, welche Montagen er verwendete und vor allem welche Fische er an Land ziehen konnte, erfahrt ihr in diesem Blog-Beitrag.

Hallo liebe Freunde des MIKA-Blogs,

in den nächsten Zeilen möchte ich von einem Trip berichten, den ich an den Etang de Hirbach im Norden Frankreichs unternahm. Meine Freunde Jörg und Iris besitzen eine kleine Hütte am See und es wurde laut Jörg „eh mal wieder Zeit, dass ich vorbeikomme“. Da ich schon des Öfteren dort gefischt hatte und den See recht gut kannte war der Entschluss, Mitte Juli für 3 Tage dorthin zu fahren, schnell gefasst. Eine Periode, in der das Wetter gerade von bulliger Hitze in leichten Regen und kältere Temperaturen umschwenkte, empfand ich als goldrichtig – das Auto wurde beladen und es konnte losgehen in Richtung Nordfrankreich.

        

In Frankreich angekommen wurde ich sehr nett von Jörgs Frau Iris begrüsst und man hatte sich viel zu erzählen. Da war an Angeln erst mal nicht zu denken. Gegen Abend wurden dann das Camp aufgeschlagen, die Ruten ausgeworfen (in Hirbach sind 3 Ruten erlaubt) und erst mal ordentlich die Spots gefüttert. Da ich an diesem Wochenende alleine am See war, wollte ich mit dem Futter nicht zu sparsam sein, da sich in der Vergangenheit breitflächige Futterplätze bewehrt hatten. Nachdem soweit alles seinen geregelten Lauf hatte und ich gut „organisiert“ war, ließen wir den Abend am Grill mit leckerem Fleisch und französischem Baguette ausklingen.

        

Das Nachtangeln ist in Hirbach zu geregelten Zeiten erlaubt, daher konnte ich auch in der Nacht auf Bisse hoffen. Diese ließen auch nicht lange auf sich warten… In der ersten Nacht und gegen Morgen fing ich 4 schöne Karpfen, die mir alles abverlangten. Das Drillen ist durch die vielen Stege im Wasser gar nicht so einfach. Die Montagen hielt ich ziemlich simpel: flache Inline-Bleie sind bei mir aufgrund des dort vorkommenden Schlammbodens erste Wahl. Als Haken verwende ich am liebsten den Sha-Kira Größe 6 sowie das neue Mussel Care SKIN Vorfachmaterial. Da ich die Futterplätze ziemlich weiträumig anlegte, benutzte ich außerdem PVA Tüten, um die Attraktivität am Hakenköder zusätzlich zu erhöhen. Tagsüber experimentierte ich mit einer Maismontage mit buntem Fakecorn von MIKA, die mir neben einigen Brassen den ein oder anderen „Bonuskarpfen“ ermöglichte.

        

Die Wetterlage mit dem perfekten Wind in Richtung meiner Futterplätze sowie leichtem Regen spielten mir in die Karten und die Fische waren hungrig. An Schlaf war nicht zu denken! Hirbach ist für seine Beauties bekannt und auch ich durfte dieses „Gold des Nordens“ heben. In 3 Tagen konnte ich insgesamt 14 Karpfen landen und dieser Ausnahmefisch war die Krönung. Eine weitere Beauty verlor ich leider knapp vor dem Kescher. Aber auch das gehört beim Karpfenangeln dazu.

        

Hier noch einige Infos zum Gewässer: Der Etang de Hirbach ist ein frei zugängliches Gewässer in Nordfrankreich, nähe Saarbrücken in der Commune de Holving. Die Lizenzen können direkt am See oder besser auf der Marie (das Bürgerbüro in Hirbach) erworben werden. Die Gewässeraufseher sind sehr freundlich und hilfsbereit. Das Nachtangeln ist zu den ausgewiesenen Zeiten, eine Woche im Monat, erlaubt. Diese stehen ebenfalls auf der Homepage der Commune de Holving. Ansonsten ist das Angeln von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang gestattet. Der See ist in verschiedene Verästelungen aufgeteilt, wobei sich im See keine großen Besonderheiten wie Sandbänke, Kanten etc. befinden. Tiefen bis max 4-5 m sowie schlammiger Untergrund sind vorzufinden. Die Fische reagieren gut auf Futter, da wie erwähnt keine größeren Hotspots im See zu finden sind. Es gibt viele Beauties im See, wobei die schwersten Fische bei ca. 25 kg anzusiedeln sind. Ich persönlich empfinde den Etang de Hirbach als eine Ruhestätte, an der man seinem Hobby noch ungestört nachgehen kann. Ein besonderer Dank geht an meine Freunde Jörg und Iris für die Betreuung am See. Die beiden stehen, wenn sie vor Ort sind, auch gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Vielleicht trifft man sich mal am Wasser – bis dahin nasse Schnüre!

Grüße
Carsten

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Comment(6)

  1. Wie kann man Schreibfehler im voerherigen Post korrigieren? Offensichtlich nicht möglich, oder?

  2. Hallo hecke,

    vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar, wir werden die Sache mal prüfen. Ein nachträgliches Editieren von Posts ist leider nicht möglich…

    Vielen Dank und schöne Grüße!
    Dein MIKA-Team

  3. Hallo.
    Schöner Bericht ich werde mich mal im nächsten Frühjahr dahin begeben. Weisst du vielleicht ob
    anfüttern mit einem Anfütterboot erlaubt ist?
    Lg
    Ralf

  4. ich wollte mal fragen wann man da auch Zelten darf in welcher Zeit wollte nächste Woche dahin für eine Woche darf man das jetzt imoment

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